MIT Hochsauerlandkreis vor Ort bei TRILUX in Arnsberg

Datum des Artikels 07.08.2026
Basis aktuell

Unternehmerfrühstück in Arnsberg: Johannes Huxol würdigt Fortschritte bei europäischen Berichtspflichten – MIT fordert dauerhafte Entlastungen und eine stärkere Stimme Südwestfalens

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hochsauerlandkreis (MIT) hat ihre Gesprächsreihe „MIT vor Ort – Unternehmerfrühstück“ bei der TRILUX GmbH & Co. KG in Arnsberg fortgesetzt. Im Austausch mit Johannes Huxol und Hubertus Volmert ging es insbesondere um Bürokratie und Regulierung, internationale Wettbewerbsfähigkeit, öffentliche Vergabeverfahren sowie die Frage, wie die wirtschaftlichen Interessen Südwestfalens künftig stärker gebündelt werden können.

Für die MIT nahmen der Vorsitzende Frank Kramer sowie Stefan Schleich, Boris Schulte-Stracke, Sascha Walenta und Stephan Wertschulte teil. TRILUX zählt zu den traditionsreichen und international aufgestellten Industrieunternehmen der Region. Aktuelle Investitionen und Neubaumaßnahmen am Stammsitz unterstreichen dessen weiterhin große strategische Bedeutung.

Breiten Raum nahm die wachsende Regulierungsdichte ein. Genannt wurden unter anderem das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die europäische Verpackungsregulierung, die Nachhaltigkeitsberichterstattung, die EU-Taxonomie sowie zusätzliche Dokumentations- und Nachweispflichten. Die Kritik richtete sich dabei weniger gegen die Ziele der Regelungen als gegen deren Summe, Detailtiefe und fortlaufende Erweiterung. Johannes Huxol machte zugleich deutlich, dass konkrete politische Fortschritte in den Unternehmen wahrgenommen werden: „Die Verschiebung der Nachhaltigkeitsberichtspflichten hat die Unternehmen spürbar entlastet. Man muss Friedrich Merz zugutehalten, dass er hier in vergleichsweiser kurzer Zeit etwas bewegt hat. Entscheidend ist jetzt, dass daraus eine dauerhafte Vereinfachung wird und die Schraube in Brüssel nicht schon bald wieder angezogen wird.“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hochsauerlandkreis (MIT) hat ihre Gesprächsreihe „MIT vor Ort – Unternehmerfrühstück“ bei der TRILUX GmbH & Co. KG in Arnsberg fortgesetzt. Im Austausch mit Johannes Huxol und Hubertus Volmert ging es insbesondere um Bürokratie und Regulierung, internationale Wettbewerbsfähigkeit, öffentliche Vergabeverfahren sowie die Frage, wie die wirtschaftlichen Interessen Südwestfalens künftig stärker gebündelt werden können.

Für die MIT nahmen der Vorsitzende Frank Kramer sowie Stefan Schleich, Boris Schulte-Stracke, Sascha Walenta und Stephan Wertschulte teil. TRILUX zählt zu den traditionsreichen und international aufgestellten Industrieunternehmen der Region. Aktuelle Investitionen und Neubaumaßnahmen am Stammsitz unterstreichen dessen weiterhin große strategische Bedeutung.

Breiten Raum nahm die wachsende Regulierungsdichte ein. Genannt wurden unter anderem das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die europäische Verpackungsregulierung, die Nachhaltigkeitsberichterstattung, die EU-Taxonomie sowie zusätzliche Dokumentations- und Nachweispflichten. Die Kritik richtete sich dabei weniger gegen die Ziele der Regelungen als gegen deren Summe, Detailtiefe und fortlaufende Erweiterung.

Johannes Huxol machte zugleich deutlich, dass konkrete politische Fortschritte in den Unternehmen wahrgenommen werden: „Die Verschiebung der Nachhaltigkeitsberichtspflichten hat die Unternehmen spürbar entlastet. Man muss Friedrich Merz zugutehalten, dass er hier in vergleichsweiser kurzer Zeit etwas bewegt hat. Entscheidend ist jetzt, dass daraus eine dauerhafte Vereinfachung wird und die Schraube in Brüssel nicht schon bald wieder angezogen wird.“

Ein weiterer Schwerpunkt war die europäische Industriepolitik. Am Beispiel von Stahl wurde deutlich, dass Schutzmaßnahmen für einzelne Branchen unbeabsichtigt die Wettbewerbsfähigkeit nachgelagerter mittelständischer Unternehmen schwächen können: Steigende Stahlkosten durch CO₂-Regulierung und Zölle verteuern die Produktion in Europa, während fertige Importprodukte nicht in gleichem Umfang belastet werden. Die Gesprächsteilnehmer warben deshalb dafür, industriepolitische Entscheidungen stärker entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu bewerten.

Besonders positiv bewerteten die Gesprächsteilnehmer das starke Engagement von TRILUX in der Ausbildung. Das Unternehmen bildet junge Menschen in 14 unterschiedlichen Berufsbildern aus und eröffnet ihnen damit vielfältige Perspektiven für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Auch bei der Gewinnung qualifizierter Beschäftigter erweist sich Arnsberg aus Sicht des Unternehmens als attraktiver und wettbewerbsfähiger Standort.

„Das Gespräch bei TRILUX zeigt sehr konkret, dass politische Entlastung erst dann erfolgreich ist, wenn sie im betrieblichen Alltag tatsächlich ankommt“, erklärte Frank Kramer. „Wenn immer neue Vorgaben personelle Ressourcen binden, fehlen den Unternehmen Spielräume für Investitionen, Innovation und Wachstum. Bürokratieabbau muss deshalb strukturell erfolgen – mit weniger Doppelregelungen, schnelleren Verfahren und mehr Vertrauen in die Eigenverantwortung der Unternehmen.“

Als konkretes Ergebnis des Unternehmerfrühstücks soll geprüft werden, wie sich die Erkenntnisse aus den bisherigen Unternehmensgesprächen stärker mit den wirtschaftlichen Strukturen Südwestfalens verbinden lassen. Wiederkehrende Themen sollen gebündelt, mit Praxisbeispielen und Lösungsvorschlägen unterlegt und gemeinsam gegenüber Düsseldorf, Berlin und Brüssel vertreten werden. Die MIT wird ihre Gesprächsreihe fortsetzen und die gewonnenen Erkenntnisse in ihre weitere politische Arbeit einbringen.