Die Zukunft der Arbeit beginnt vor Ort: Unter dem Titel „Arbeit neu organisiert – Unternehmen berichten aus der Praxis“ luden die MIT Alpen und die Frauen Union Alpen zu einem gemeinsamen Austausch mit Unternehmerinnen, Unternehmern und interessierten Gästen ein.
Im Mittelpunkt standen drei Alpener Betriebe, die neue Wege gehen und offen über ihre Erfahrungen berichteten. Verena Bongen-Schroller und Stephan Kölbl von Elektro Schmitz schilderten, wie sie die 4-Tage-Woche in ihrem Handwerksbetrieb eingeführt haben und welche Herausforderungen damit verbunden waren.
Arno Ingenlath, Technischer Leiter der GeSa mbH, zeigte, wie Drohnen und Kameraroboter bereits bei der Schadenanalyse eingesetzt werden und wie künftig auch Künstliche Intelligenz die Arbeitsabläufe unterstützen könnte. Sabrina Kämmerling, Inhaberin der Hairlounge, berichtete über die Vorteile und Erfahrungen mit gemeinsamen Betriebsferien.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Frederik Paul, Landtagskandidat und Referent bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum machten deutlich, wie groß das Interesse an praktischen Lösungsansätzen ist.
„Unsere Unternehmen verdienen Wertschätzung für das, was sie jeden Tag leisten. Gleichzeitig können wir viel voneinander lernen, wenn Erfahrungen offen geteilt werden“, betonte MIT-Vorsitzender Mirco Zick.
Auch über den Abend hinaus soll der Austausch fortgesetzt werden. Aus dem Publikum kam die Anregung, vergleichbare Treffen künftig regelmäßig und möglicherweise direkt in den Betrieben durchzuführen. „Uns war wichtig, einen Raum für offenen Austausch zu schaffen“, erklärte Mirella Krawczyk, Vorsitzende der Frauen Union Alpen.
Die gemeinsame Veranstaltung zeigte: Innovation und moderne Arbeitsorganisation entstehen nicht nur in großen Konzernen, sondern ebenso in mittelständischen Unternehmen vor Ort: wenn Menschen bereit sind, Neues auszuprobieren und ihre Erfahrungen miteinander zu teilen.



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