Baden-Baden Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Nordbaden hat Rolf Buttkus in geheimer Wahl zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Mit dieser Wahl ist Rolf Buttkus der dritte Ehrenvorsitzende der MIT Nordbaden in den vergangenen rund zwei Jahrzehnten.
Vom Aufbau in Baden-Baden an die Bezirksspitze
In ihrer Laudatio würdigte die Bezirksvorsitzende Inka Sarnow das außergewöhnliche Engagement, die persönliche Verlässlichkeit und die langjährige Verbundenheit ihres Vorgängers mit der MIT. Rolf Buttkus habe den MIT-Kreisverband Baden-Baden/Rastatt maßgeblich aufgebaut, zahlreiche Mitglieder gewonnen und den Verband viele Jahre als Kreisvorsitzender geprägt. Bis heute ist er dem Kreisverband und seinem Vorstand als Ehrenvorsitzender eng verbunden und bringt seine Erfahrung weiterhin ein, zuletzt beim Kreismittelstandstag im März 2026. „Das zeigt: Ein Amt kann enden – Überzeugung und Verbundenheit bleiben”, sagte Inka Sarnow.
Die Spitze des Bezirksverbands übernahm Rolf Buttkus im Juni 2009 bei einer Vorstandssitzung in Forst, zunächst kommissarisch und im darauffolgenden Jahr wurde er einstimmig auf dem Bezirksmittelstandstag in Karlsruhe gewählt. Danach wurde er im zweijährigen Turnus bis 2023 immer wieder im Amt bestätigt und hat den Bezirk bis April 2025 geführt. Zuvor hatte er bereits als stellvertretender Bezirksvorsitzender Verantwortung getragen – insgesamt kommt er damit auf nahezu 16 Jahre in der Verbandsführung. Über die Bezirksebene hinaus gehörte er dem Präsidium des Landesvorstandes der MIT Baden-Württemberg an und vertrat die Anliegen des Mittelstands auch gegenüber der Mutterpartei: im Bezirksvorstand der CDU Nordbaden und in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bezirksvorsitzenden bis hin zu Moritz Oppelt.
Begegnungen mit der Spitze der Union
Die Veranstaltungsbilanz der Amtszeit liest sich wie ein Streifzug durch die Union: Carsten Linnemann, mit dem Rolf Buttkus bis heute freundschaftlich verbunden ist, Gitta Connemann, Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundespräsident a. D. Christian Wulff, Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel, Günther Oettinger, Thomas Strobl, Peter Hauk, Tobias Hans und Tilman Kuban waren Gäste der MIT Nordbaden.
Dazu kamen Betriebsbesuche, unter anderem bei einem Hersteller von Übertragungstechnik für die Formel 1. Im Mai 2024 diskutierte Rolf Buttkus gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter und Stephan Werhahn, dem Enkel Konrad Adenauers, Dazu kamen Betriebsbesuche, unter anderem bei einem Hersteller von Übertragungstechnik für die Formel 1. Im Mai 2024 diskutierte Rolf Buttkus gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter und Stephan Werhahn, dem Enkel Konrad Adenauers, über Außen- und Sicherheitspolitik – kein klassisches Mittelstandsthema, wie Rolf Buttkus einräumte, wohl aber eines, dass die Lage in Europa damals geboten habe.
Die MIT-Bezirksvorsitzende Inka Sarnow betonte, dass sich ein gemeinsames Anliegen durch die gesamte Arbeit ziehe: Der Mittelstand brauche Vertrauen, Planungssicherheit und die Freiheit, seine Leistungsfähigkeit zu entfalten. Rolf Buttkus habe dabei wirtschaftliche Freiheit und die gesellschaftlichen Voraussetzungen unseres Wohlstands stets zusammengedacht und großen Wert auf den persönlichen Austausch gelegt. „Nicht immer muss man in jeder Frage derselben Meinung sein. Entscheidend ist, dass man gemeinsam das Ziel nicht aus den Augen verliert – die Stärkung des Mittelstands.” Auch persönlich dankte Sarnow ihrem Vorgänger für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und dafür, dass man sich gerade in herausfordernden Zeiten aufeinander habe verlassen können. Diese Verlässlichkeit und der respektvolle Austausch seien wichtige Stärken der MIT Nordbaden.
Klare wirtschaftspolitische Überzeugungen und Verantwortung für die Zukunft
Sichtlich bewegt dankte Rolf Buttkus für das entgegengebrachte Vertrauen. In seiner Rede verband er den Dank mit dem Wunsch, dass die Union und die MIT die anstehenden Herausforderungen mutig und gemeinsam angehen. Mit Blick auf sinkende Mitgliederzahlen und einen Vertrauensverlust sprach er sich dafür aus, die auf dem Bundesmittelstandstag beschlossenen Forderungen entschlossen zu unterstützen. „Ohne Reformen müssen wir zwangsweise scheitern”, sagte Rolf Buttkus mit Blick unter anderem auf die Sozial- und Krankenversicherungssysteme. Er unterstrich damit seine Überzeugung, dass tragfähige Reformen notwendig seien, um Wohlstand und wirtschaftliche Stärke für kommende Generationen zu bewahren.
Dank, Wertschätzung und gemeinsamer Blick nach vorn.
Einen besonderen Dank richtete Rolf Buttkus an die Mitglieder seiner früheren Bezirksvorstände. Die durchweg konstruktive Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement hätten die erfolgreiche Verbandsarbeit über viele Jahre getragen. Er verwies zugleich darauf, dass er die Verantwortung in soliden wirtschaftlichen Verhältnissen übergeben habe. Auch dem heutigen Bezirksvorstand sagte er seine aktive und konstruktive Mitarbeit zu. Dabei wolle er sich weiterhin mit Erfahrung, Überzeugung und eigenen Anregungen einbringen. „Man darf nicht alles nur hinnehmen und zu hundert Prozent nachmachen.” Gerade der offene Austausch unterschiedlicher Sichtweisen könne die gemeinsame Arbeit bereichern.
Inka Sarnow dankte im Namen des aktuellen Bezirksvorstandes ausdrücklich auch allen früheren Vorstandsmitgliedern für ihre Zeit, ihre Ideen und ihren ehrenamtlichen Einsatz. Sie hätten die MIT Nordbaden geprägt, Netzwerke aufgebaut und die Interessen des Mittelstands über viele Jahre mit Nachdruck vertreten. Ebenso würdigte sie das Engagement des heutigen Bezirksvorstandes, der diese Arbeit mit großem persönlichen Einsatz, neuen Impulsen und viel Verantwortungsbewusstsein fortführe. Der Erfolg des Verbandes sei stets eine Gemeinschaftsleistung vieler engagierter Menschen. Im Anschluss überreichte Sarnow Rolf Buttkus ein Präsent und hieß ihn herzlich im Bezirksvorstand willkommen: „Ich wünsche dir alles Gute und freue mich auf viele weitere Begegnungen und viel Austausch.”
Mit der Wahl zum Ehrenvorsitzenden würdigt die MIT Nordbaden nicht nur die besonderen Verdienste von Rolf Buttkus, sondern bekräftigt zugleich ihre Verbundenheit über Generationen und Amtszeiten hinweg. Auf dem Fundament der Arbeit des bisherigen Bezirksvorstandes und getragen vom Engagement des heutigen Teams will die MIT Nordbaden weiterhin gemeinsam, vertrauensvoll und mit einer starken Stimme für den Mittelstand eintreten.
„Nicht immer muss man in jeder Frage derselben Meinung sein. Entscheidend ist, dass man gemeinsam das Ziel nicht aus den Augen verliert – die Stärkung des Mittelstands.”
Inka Sarnow, Bezirksvorsitzende der MIT Nordbaden
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) ist mit rund 25.000 Mitgliedern der größte parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für mehr wirtschaftliche Vernunft in der Politik ein.
Kontakt
Martin Kandzior
Pressesprecher
MIT Nordbaden
Basler-Tor-Str. 30
76227 Karlsruhe
mk [at] kandzior.eu

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