„Alternative Antriebe technologieneutral fördern“

Kategorie des Artikels Datum des Artikels 07.12.2016

Die CDU Deutschlands hat auf ihrem Parteitag in Essen einen Antrag der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) zur emissionsfreien Mobilität angenommen. Darin wird die Gängelung der mündigen Verbraucher durch staatliche Verbote und Produktvorgaben abgelehnt. Der Beschluss lautet: „Wir sprechen uns dagegen aus, dass deutschen Autofahrern der Antrieb ihres Autos gesetzlich vorgeschrieben wird.“

„Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie bei der Energiewende machen und uns auf bestimmte Technologien festlegen“, fordert MIT-Vorsitzender Carsten Linnemann. „Die deutsche Wirtschaft ist innovativ genug, um den besten Antrieb ohne staatliche Intervention zu entwickeln.“ Er sei froh, dass sich die CDU dafür einsetze, bei der emissionsfreien Mobilität auf die Kräfte des Marktes zu setzen. Das Ziel für die Zukunft seien emissionsfreie Mobilitätslösungen, für die sich die deutschen Autofahrer auf Grund von Kostenvorteilen, hohen Reichweiten und schnellen Ladezeiten eigenständig entscheiden. „Aufgabe des Staates ist es, ein neues Klima des Wettbewerbs um die besten Innovationen zu schaffen und den Grundsatz der Technologieneutralität zu berücksichtigen“, sagt Linnemann.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Soziale Marktwirtschaft und für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.