Es war einmal eine junge CDU-Politikerin, die ihre durch die Wahlniederlage von 1998 und die Spendenaffäre erschütterte Partei aus der Krise führte: mit einem Bekenntnis zur westlichen Wertegemeinschaft, einem klaren ordnungspolitischen Leitbild, mit weitreichenden, marktwirtschaftlichen Reformvorschlägen in der Steuer- und Sozialpolitik, mit einem Kurs der „Entstaatlichung“. Und die für Zeitgeist-Schnickschnack wie das „Binnen-I“ in „BürgerInnen“ und ähnliches nur ein spöttisches Lächeln übrig hatte. Ihr Name: Angela Merkel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Bundesmittelstandstag der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) eine härtere Gangart im Wahlkampf eingeschlagen. Die CDU-Vorsitzende warf der SPD vor, in „einer Neid-Diskussion gefangen“ zu sein.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) wendet sich gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge und gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren. Auf ihrem Bundesmittelstandstag in Nürnberg forderten die Delegierten zudem von den Verantwortlichen in der Automobilindustrie, persönliche Konsequenzen für Abgas-Manipulationen und Führungsversagen zu ziehen.
Drei Wochen vor der Bundestagswahl am 24. September bezieht die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU klare marktwirtschaftliche Positionen. Auf dem 13. Bundesmittelstandstag in Nürnberg beschloss die MIT am Freitag ihren Leitantrag „Mehr Markt Wirtschaft“. Der Antrag greift die sechs größten wirtschaftspolitischen Herausforderungen aus MIT-Sicht auf.
Der Bundestagsabgeordnete Carsten Linnemann führt die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) weiterhin als Vorsitzender an. Der 40-jährige Volkswirt erhielt beim Bundesmittelstandstag der MIT am Freitag in Nürnberg 99,7 Prozent der Delegiertenstimmen. Insgesamt stimmten 374 Delegierte (sechs Enthaltungen, eine Nein-Stimme) für Linnemann, der seit 2013 im Amt ist.
Die September-Ausgabe dreht sich schwerpunktmäßig um die anstehende Bundestagswahl am 24. September. Darin erfahren Sie, warum es einen Unterschied macht, ob Union oder SPD das Land regieren, was wir von einer unionsgeführten Bundesregierung erwarten können und was sie in den vergangenen vier Jahren dem Mittelstand gebracht hat.
Für den Bundesmittelstandstag am 1. und 2. September in Nürnberg stehen jetzt die Antragsmappe und das Veranstaltungsbuch zum Download auf der MIT-Webseite zur Verfügung. In der Antragsmappe enthalten sind der Leitantrag, das Grundsatzprogramm, die jeweiligen Änderungsanträge und die allgemeinen Anträge. Alle weiteren Tagungsunterlagen finden Sie im Veranstaltungsbuch.
Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel ist er der mit Spannung erwartete Ehrengast auf dem Bundesmittelstandtag der MIT in Nürnberg: der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Im Interview mit Mittelstandsmagazin-Chefredakteur Thorsten Alsleben spricht der CSU-Vorsitzende über die Herausforderungen der Rentenpolitik, über Bürokratie- und Steuerlasten. Beim Thema innere Sicherheit setzt Seehofer auf „strikte und effektive Einreisekontrollen“ auch an den EU-Binnengrenzen.
Eigentlich geht es ums Ganze. Um die Zukunft des Automobils. Wer macht hier das Rennen? Die Amerikaner, die Asiaten oder wir? Unsere Autoindustrie jedenfalls droht zurückzufallen: Erst die Boni für Fehlleistungen von Managern, dann die unrühmliche Episode um die Elektro-Prämie, die Manipulationsvorwürfe bei den Abgaswerten und nun auch noch mögliche unerlaubte Absprachen. Dabei könnten deutsche Autokonzerne mit ihren langjährigen Erfahrungen und ihrem Schatz an bestens ausgebildeten Ingenieuren ganz weit vorne mitspielen, wenn es darum geht, den...
Die beiden Unionsparteien stehen nach Ansicht einer Mehrheit der Deutschen (40 Prozent) am ehesten für wirtschaftlichen Aufschwung und mehr Beschäftigung. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der MIT hervor. Die SPD erhielt mit 19 Prozent nur etwa halb so viele Nennungen. Befragt nach den beiden Spitzenkandidaten, antworteten zwei Drittel (66 Prozent) der Befragten, mit Angela Merkel wirtschaftlichen Aufschwung und mehr Beschäftigung zu verbinden. Auf Martin Schulz entfielen 34 Prozent der Stimmen. 82 Prozent der Befragten gaben an,...